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Evaluation
Es gab einmal einen König, so erzählt uns Borges, der sein Land vermessen lassen wollte. Trotz grosser Anstrengungen der Kartographen waren ihm die Landkarten nie genau genug. Zu guter Letzt liess er eine Karte herstellen, die denselben Umfang hatte wie das zu vermessende Land. Sämtliche Einwohnerinnen und Einwohner des Königreichs wurden gezwungen, am Werk mitzuarbeiten.

 

Mandala

Das Mandala ist ein meist kreisförmiges symbolisches Gebilde. Mit dem Buddhismus fand das Mandala seine Verbreitung als Meditationsobjekt. Im Kindergarten und der Primarschule wird es flächendeckend eingesetzt.

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Ja zu einer zeitgemässen Parkordnung

«Ja zur Parkordnung» - diesen Aufruf an die basel-städtischen Stimmberechtigten stellt das breit abgestützte überparteiliche Komitee für den Rahmenkredit zur flächendeckenden Parkraumbewirtschaftung in der Stadt Basel seiner Abstimmungskampagne voran. Anlässlich einer Medienorientierung hat das Komitee heute die Inhalte und Ziele seiner Kampagne der Öffentlichkeit vorgestellt.

 

Mit seiner am 13. Januar 2010 gegebenen Zustimmung zum Rahmenkredit hat der Grosse Rat den Weg frei gemacht für eine zeitgemässe Parkraumbewirtschaftung, wie sie in anderen zahlreichen Schweizer Städten und auch in vielen Baselbieter Gemeinden längst bewährte Praxis ist.
Im Hinblick auf die vom Gewerbeverband Basel-Stadt erzwungene Referendumsabstimmung vom 13.Juni 2010 haben sich deshalb zahlreiche Parteien, Verbände und Organisationen zu einem überparteilichen Komitee «Ja zur Parkordnung» zusammengeschlossen. Dem Komitee gehören insbesondere die SP, das Grüne Bündnis, die Grünliberalen, die EVP, der VCS beider Basel, die IG «Öffentlicher Verkehr», Pro Velo, der WWF sowie zahlreiche Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Kultur an. Parallel zu diesem überparteilichen Komitee setzt sich eine grössere Gruppierung von Basler Unternehmern und Gewerbetreibenden mit einer eigenen Kampagne ebenfalls für die neue Parkordnung ein - ein klares Zeichen dafür, dass der Gewerbeverband und sein umtriebiger Direktor keineswegs die Interessen aller seiner Mitglieder vertreten.
Das überparteiliche Komitee «Ja zur Parkordnung» zeigt mit seiner Kampagne deutlich die zahlreichen Verbesserungen auf, die die geplante neue Parkordnung gegenüber der heutigen, zunehmend unhaltbar gewordenen Situation beim ruhenden Verkehr bringt. Die wichtigsten Fakten im Zusammenhang mit der neuen Parkordnung sind:

 

• Es gibt keinen Anspruch auf Gratisparkplätze auf Allmend. Parkplätze verursachen Unterhaltskosten, deshalb dürfen sie auch etwas kosten.
• Mehr als die Hälfte aller Basler Haushalte haben kein eigenes Auto. Sie sollen nicht länger für eine Dienstleistung bezahlen müssen, die sie gar nicht benötigen und wünschen.
• Bei den bestehenden Anwohner- und Gewerbeparkkarten ändert sich nichts. Auch das Parkieren in der Blauen Zone bleibt für eineinhalb Stunden gratis. Auch über Mittag, ab 19 Uhr bis 9 Uhr sowie am Sonntag kann weiter kostenlos parkiert werden.
• Mit der neuen Parkordnung wird der Suchverkehr reduziert, Quartierstrassen werden ruhiger und sicherer. Die Wohn- und Lebensqualität für die Quartierbevölkerung wird spürbar verbessert.

• Kein Parkplatz verschwindet. Es werden lediglich 80 Prozent der heute der Weissen Zone zugeordneten Gratisparkplätze in die Blaue Zone umgeteilt. Die übrigen Parkplätze werden in gebührenpflichtige Parkfelder umgewandelt.

• Anwohnerinnen und Anwohner sowie Lieferanten werden künftig zielnahe Parkplätze finden. Davon profitieren auch auswärtige Handwerker.
• Für Pendlerinnen und Pendler geht die Rechnung ebenfalls auf. Die neue Stadtparkkarte, die zum Parkieren auf dem gesamten Stadtgebiet berechtigt, kostet für sie monatlich nur 167 Franken, das sind gerade mal Fr. 6.40 pro Tag, viel günstiger als jeder privat gemietete Parklatz.
• Parkkarten können künftig über Telefon, Internet sowie an den neuen BVB-Billettautomaten unkompliziert bezogen, verlängert und individuell angepasst werden.
• Die Einnahmen aus der neuen Parkordnung sind zweckgebunden. Sie fliessen in einen Fonds, aus dem Quartierparkings, Park&Ride-Anlagen sowie ÖV-Projekte mitfinanziert werden. Davon profitieren insbesondere auch die Gemeinden in der trinationalen Agglomeration.
• Kostenpflichtige Parkplätze fördern erwiesenermassen ein umweltfreundliches Mobilitätsverhalten. Kostengünstige Alternativen zur Autofahrt in der Stadt gibt es gerade in Basel mehr als genug. Ein Umweltschutzabonnement kostet nur 67 Franken im Monat.
• Basel will eine regionale Lösung und begrüsste eine regionale Gewerbeparkkarte. Der Kanton Baselland hat es in der Hand, einen mit den Baselbieter Gemeinden koordinierten Vorschlag auszuarbeiten. Im Übrigen haben zahlreiche Baselbieter Gemeinden längst die Kostenpflicht fürs Parkieren eingeführt.

 

Aus all diesen Gründen empfiehlt das Komitee den Stimmberechtigten am 13. Juni ein wuchtiges JA zur neuen Parkordnung. www.parkordnung.ch