Die SP Basel-Stadt und die SP Baselland bedauern den Entscheid der SP-Bundeshausfraktion, Eva Herzog nicht als offizielle Kandidatin der SP Schweiz für die Bundesratswahlen vom 22. September zu berücksichtigen. Sie gratulieren Simonetta Sommaruga und Jacqueline Fehr zu ihrer Nomination und danken allen, die in den vergangenen Tagen und Wochen die Kandidatur von Eva Herzog innerhalb und ausserhalb der Partei unterstützt haben.
Trotz ihrem hervorragenden Leistungsausweis als basel-städtische Finanzdirektorin ist Eva Herzog als Aussenseiterin ins parteiinterne Nominationsverfahren für die Bundesratswahlen vom 22. September gestartet. Ihr Handicap gegenüber ihren Mitbewerberinnen war, dass sie nicht Teil der SP-Bundeshausfraktion ist, welche heute den Nominationsentscheid gefällt hat. Die Fraktion hat leider die Bundeshaus-Erfahrung stärker als die Exekutiv-Erfahrung gewichtet.
Es ist Eva Herzog in der kurzen Zeit aber gelungen, sich mit ihrer profunden Exekutiv-Erfahrung als basel-städtische Finanzdirektorin, mit ihrer Persönlichkeit und mit ihrem grossen politischen Leistungsausweis in der Fraktion und über die Parteigrenzen hinweg hervorragend zu positionieren. Eva Herzog war die Kandidatin einer ganzen Region. Der berechtigte Anspruch der Region Basel auf eine Vertretung im Bundesrat wird gesamtschweizerisch wieder bedeutend stärker als in der Vergangenheit zur Kenntnis genommen. Insofern hat die Kandidatur von Eva Herzog eine wichtige Signalwirkung bei einer künftigen Vakanz im Bundesrat.
Die SP Basel-Stadt und SP Baselland danken Eva Herzog an dieser Stelle herzlich für ihre Bereitschaft, sich als Vertreterin unserer beiden Kantonalparteien und der ganzen Region für eine Bundesratskandidatur zur Verfügung gestellt zu haben. Der Dank gilt aber auch den zahlreichen Persönlichkeiten innerhalb und ausserhalb der Partei, die diese Kandidatur tatkräftig unterstützt und begleitet haben.
Die beiden Kantonalparteien gratulieren Simonetta Sommaruga und Jacqueline Fehr herzlich zu ihrer Nomination und wünschen beiden bestens qualifizierten Kandidatinnen viel Erfolg. Der SP-Geschäftsleitung wie der gesamten SP-Bundeshausfraktion gilt der Dank für das fundierte und jederzeit faire Nominationsverfahren.


