Eva Herzog Dr. phil. Regierungsrätin
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1961, Lebensgemeinschaft mit Thomas Müller, zwei Kinder |
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| Regierungsrätin seit 2005 |
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Eva Herzog ist Vorsteherin des Finanzdepartements.
Sie ist zuständig für die Themen Finanzen, Steuern, Immobilien, Personal, Informatik.
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| Sie erreichen mich unter: |
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| Politische Schwerpunkte und Erfolge |
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- Erfolgreiche Pensionskassengesetzrevision: Dank
einem austarierten Kompromissvorschlag und der Einbindung sämtlicher
politischen Kräfte gelang es im Juni 2007 endlich, die seit Jahren
anstehende Revision des Pensionskassengesetzes des Basler
Staatspersonals zu einem guten Abschluss zu bringen. Die vorhandene
Deckungslücke wurde per 1.1.2008 geschlossen, die Kosten werden je zur
Hälfte vom Arbeitgeber und von den Versicherten getragen. Die bisher
bestehende Unterfinanzierung der Leistungen, die für die Versicherten
und für den Kanton ein latentes Risiko darstellte, wurde beseitigt. Das
Basler Staatspersonal musste zwar einen Leistungsabbau in Kauf nehmen,
ist aber nach wie vor in einer sehr guten Kasse versichert. Dies war
dem Kanton als Arbeitgeber ein Anliegen.
- Politisch ausgewogenes Steuerpaket: Im September
2007 legte der Regierungsrat ein Steuerpaket vor, das Steuersenkungen
von insgesamt fast 150 Mio. Franken für natürliche Personen und
Unternehmen beinhaltete. Das Basler Steuerpaket unterscheidet sich in
wesentlichen Punkten von Steuersenkungsvorlagen anderer Kantone: Untere
und mittlere Einkommen sowie Familien werden stärker entlastet und das
Existenzminimum wird ganz von den Steuern befreit. Ausserdem werden die
Steuern nur soweit gesenkt, dass die staatlichen Leistungen nicht
gefährdet sind. Der Regierungsrat verzichtet also auf eine
Gegenfinanzierung durch ein gleichzeitig vorgelegtes Sparpaket. Das
Steuerpaket, das auch einen Gegenvorschlag zu den beiden
Steuersenkungsinitiativen von SVP und CVP darstellte, wurde vom Grossen
Rat im Dezember 2007 mit einigen wenigen Änderungen verabschiedet. In
der Folge zogen CVP und SVP ihre Initiativen zurück. Damit konnte das
neue Steuergesetz auf 1.1.2008 in Kraft gesetzt werden und die
Baslerinnen und Basler zahlen ab 2009 tiefere Steuern.
- Nachhaltige Finanzpolitik: Wir profitieren aktuell
von einer guten Wirtschaftslage mit entsprechend hohen Steuererträgen -
v.a. der Unternehmen, aber auch der Einkommen der natürlichen Personen.
Weil Regierung und Parlament eine sehr vorsichtige Ausgabenpolitik
betreiben, konnten in den letzten Jahren Schulden abgebaut werden und
es ist verantwortbar, die Steuern im vorgesehenen Ausmass zu senken.
Ziel ist eine langfristige, nachhaltige Finanzpolitik. Diese beinhaltet
eine zurückhaltende Ausgabenpolitik mit Schwerpunkten bei der weiteren
Steigerung der Standortattraktivität (Bildung, Tagesbetreuung,
Stadtentwicklung, öffentlicher Verkehr), sowie eine im Vergleich mit
den Nachbarkantonen tragbare steuerliche Belastung, ohne eine zu starke
Neuverschuldung einzugehen. Die Schuldenquote, d.h. das Verhältnis
zwischen Verschuldung und Wirtschaftskraft unseres Kantons, soll stabil
bleiben.
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| Drei persönliche Gedanken |
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- Die Revision des Pensionskassengesetzes und das Steuerpaket stehen
für die Art Politik, die mir am meisten liegt: konsens- und
lösungsorientiert, mit einer Grundhaltung, die verschiedene politische
Positionen respektiert und versucht, einen gemeinsamen Nenner zu finden.
- Ein gut ausgebauter Service public kommt der ganzen Bevölkerung zu
Gute. Wird er effizient und in hoher Qualität erbracht, sind auch alle
bereit, ihn mit ihren Steuergeldern zu finanzieren. Damit er von hoher
Qualität ist, müssen die Arbeitsbedingungen des Basler Staatspersonals
stimmen.
- Antrieb meiner politischen Arbeit ist die Überzeugung, dass alle
dieselben Startchancen haben sollten und dass niemand auf Grund der
sozialen Herkunft oder des Geschlechts benachteiligt werden darf.
Deshalb müssen Investitionen in die Bildung und in Tagesbetreuung einen
Schwerpunkt in unserem Budget darstellen.
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| Kurz-Biographie |
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| Politische Aktivitäten |
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