5'000 Sans-Papiers leben in Basel-Stadt. Ihr Aufenthaltsstatus ist nicht geregelt, obwohl sie oftmals über lange Zeit hier wohnen. Dies ist einerseits aus humanitären Gründen unbefriedigend und andererseits führt es zu unangemeldeten Arbeitsverhältnissen, also Schwarzarbeit. Der Kanton Genf hat reagiert und eine vereinfachte Legalisierung von Sans-Papiers unter klaren und strengen Bedingungen ermöglicht. Nur ein kleiner Teil der Betroffenen können überhaupt von diesem Verfahren profitieren.

Die SP-Fraktion freut sich sehr, dass der Anzug von Leonhard Burckhardt an den Regierungsrat überwiesen wurde. Damit hat der Kanton die Chance, dem guten Beispiel von Genf zu folgen und eine moderate Möglichkeit für Sans-Papiers zu schaffen, ihren Aufenthaltsstatus und ihr Arbeitsverhältnis zu legalisieren.

Medienmitteilung

07. Jun 2017