Rat: 
Nationalrat

Wieso sollten wir Sie im Oktober wieder in den Nationalrat wählen?
Weil ich viel Erfahrung habe und sowohl im Parlament als auch in der Verwaltung für meine seriöse Arbeit geschätzt und respektiert werde. Ich gelte als dossiersicher und kooperativ. Anderseits attestiert man mir, dass ich mich mit Herzblut für meine Anliegen einsetze. Dafür bringen mir auch diejenigen Respekt entgegen, die meinen Standpunkt nicht teilen. Ausserdem bin ich eine der wenigen klassischen Milizparlamentarierinnen, die neben dem Nationalrat immer noch im ursprünglichen Beruf arbeitet. Dadurch konnte ich meine Bodenhaftung und den Realitätsbezug wahren und weiss, für wen und worüber ich im Parlament rede.

Sprechen wir über Ihre bisherigen Leistungen. Was haben Sie alles erreicht?
In meinen Kernthemen Sozial-, Gesundheits- und Migrationspolitik konnte ich wichtige Erfolge verbuchen. Beispielsweise habe ich diesen Sommer an vorderster Front dabei mitgeholfen, dass Asylverfahren in Zukunft nur noch maximal 140 Tage dauern sollen und die Betroffenen jederzeit das Recht auf einen unentgeltlichen Rechtsbeistand haben.  

Was wären Ihre nächsten Projekte in Bern im Falle einer Wiederwahl?
Ich werde mich unter anderem dafür engagieren, dass es zu keinem Abbau bei den Renten kommt und dass die Erhöhung des Frauenrentenalters nur akzeptiert wird, wenn diese Erhöhung durch andere Massnahmen (zum Beispiel im Bereich der Lohngleichheit) kompensiert wird. Ich möchte zudem die Vorlage betreffend der erleichterten Einbürgerung von gleichgeschlechtlichen PartnerInnen, sowie die Vorlage bezüglich den Mietzinsbeiträgen bei den Ergänzungsleistungen zum Abschluss bringen. Nebst all dem werde ich alles daran setzen, dass das Rahmengesetz Sozialhilfe auf nationaler Ebene doch noch realisiert wird.

 

Curriculum Vitae

Geschieden, drei erwachsene Kinder, Sozialarbeiterin

Berufliche Laufbahn

seit Mai 2011: Sozialarbeiterin bei der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Basel-Stadt
1995-2011: Sozialarbeiterin an der Universitären Psychiatrischen Klinik in Basel
1993–1995: Sozialarbeiterin am Felix Platter-Spital (Geriatriespital) in Basel
1985–1989: Familienfrau
1977–1979: kfm. Angestellte Ciba-Geigy Basel

Politische Aktivitäten

2006-2008: Vizepräsidentin der Sozialdemokratischen Partei der Schweiz
seit 2003: Nationalrätin, Mitglied der Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit (SGK) und der Staatspolitischen Kommission (SPK)
2001-2004: Fraktionspräsidentin der SP im Grossen Rat des Kantons Basel-Stadt
1995–2004: Grossrätin des Kantons Basel-Stadt
1997–2001: Präsidentin VPOD Basel
seit 1995 : Mitglied der SP Basel-Stadt

Telefon: 
+41 61 382 43 27
E-Mail: