Die Fraktion der SP Basel-Stadt hat gestern Abend zwei Grossratsmitglieder feierlich verabschiedet. Brigitte Hollinger und Ruedi Rechsteiner werden per 1. Januar 2018 nicht mehr für die SP im Grossen Rat politisieren. Die Fraktion verliert damit zwei engagierte Persönlichkeiten. Nicole Amacher und Lisa Mathys, beides SP-Parteisekretärinnen, werden ab Januar die Nachfolge antreten.

Engagiert für die Gleichstellung

Mit Brigitte Hollinger verliert die SP-Fraktion eine Grossrätin, die sich sehr für die Gleichstellung und die Anliegen der MigranntInnen engagiert hat. Hollinger war seit 2005 im Grossen Rat und zuletzt Präsidentin der Begnadigungskommission. Besonders hervorzuheben ist ihre Arbeit als Präsidentin der SP Basel-Stadt in den Jahren 2013 bis 2017, wo die Partei ihren Wähleranteil auf 32.5% erhöhen konnte. Brigitte Hollinger tritt aus beruflichen Gründen zurück. Ihr Engagement für ein soziales und weltoffenes Basel wird sie weiter beschäftigen. Als Nachfolge wird per 1. Januar Lisa Mathys, Parteisekretärin der SP-Baselland, in den Grossen Rat nachrücken.

 

Engagiert für die Energie 

Ebenfalls per Ende Jahr als Grossrat zurücktreten wird der ehemalige Nationalrat Ruedi Rechsteiner. Der erfolgreiche Energie- und Sozialpolitiker war bereits von 1988 bis 1999 Mitglied des Grossen Rates und wurde nach seinem Rücktritt (2010) aus dem Nationalrat 2012 und 2016 erneut mit einem Spitzenresultat ins kantonale Parlament gewählt. Die SP Basel-Stadt verliert mit Ruedi Rechsteiner einen landesweit anerkannten Politiker, der die schweizerische und die baslerische Energiepolitik mitgeprägt hat. 

Ab dem 1. Januar 2018 ist eine Mitgliedschaft im Grossen Rat gesetzlich nicht mehr vereinbar mit der Mitgliedschaft im Verwaltungsrat IWB. Als IWB-Verwaltungsrat wird Ruedi Rechsteiner die Energieversorgung in Basel-Stadt ab 2018 weiterhin mitgestalten. Er hat sich deswegen entschieden, aus dem Grossen Rat zurückzutreten. Als seine Nachfolgerin wird per 1. Januar Nicole Amacher, Parteisekretärin der SP-Basel-Stadt, in den Grossen Rat nachrücken.

14. Dez 2017