Die SP Basel-Stadt ist erfreut über die Ablehnung des Baugesuches für die Mattenstrasse 74/76 durch das Bau- und Gastgewerbeinspektorat (BGI). Die Mieterinnen und Mieter dieser Häuser wehren sich seit längerem gegen den Verlust ihrer Wohnungen. Mit dem Entscheid steigen die Chancen, dass sie bleiben können.

Bezahlbarer Wohnraum sollte verschwinden

In der Mattenstrasse 74/76 leben und arbeiten in 15 bezahlbaren Wohnungen und Ateliersüber 30 Menschen im Alter von 0 bis 75 Jahren: Alleinstehende und Familien, bildende KünstlerInnen, Studierende und viele mehr. Sie wehren sich seit längerem gegen die Pläne der Eigentümer, die Häuser abzureissen und Neubauten zu errichten. Die Ablehnung des Baugesuches durch das Bau- und Gewerbeinspektorat (BGI) ist ein wichtiger Etappensieg für die Bewohnerschaft. Die SP ist sehr zufrieden mit diesem Entscheid. 

Eigentümer sind aufgefordert, für Lösungen Hand zu bieten

Die Eigentümer sind nun gefordert, über die Bücher zu gehen und für Lösungen Hand zu bieten. Die Mieterinnen und Mieter zeigten sich in Vergangenheit abgesehen vom Abriss und der Kündigung mehrfach offen für verschiedene Optionen (Sanierung, Kauf durch die Mieterinnen und Mieter usw.). Die SP Basel-Stadt ist zuversichtlich, dass an der Mattenstrasse 74/76 auch in Zukunft bezahlbarer Wohnraum zur Verfügung stehen wird. 

20. Aug 2018