Die Leerstandsquote bei den Wohnungen in Basel-Stadt hat sich erneut erhöht. Dies widerspiegelt die aktiven Bautätigkeiten im Kanton. Die Leerstandsquote ist mit 1% immer noch auf einem tiefen Stand und daher die Lage auf dem Wohnungsmarkt immer noch prekär. Zudem steigen die Mieten trotz tiefen Hypozinsen weiter. Die SP Basel-Stadt appelliert daher daran, dass griffige Rahmenbedingungen gesetzt werden gegen die steigenden Mietzinspreise.

Bau von Genossenschaftswohnungen

Unter anderem wurden in Basel-Stadt in den letzten Jahren auch viele Genossenschaftswohnungen erstellt. Weitere befinden sich im Bau und kommen gemäss Schätzungen in den nächsten fünf Jahren auf den Wohnungsmarkt. Der Bau neuer Genossenchaftswohnungen ist eine Investition in die günstigen Mietpreise der Zukunft. Denn die Mietpreise von Genossenschaftswohnungen sind längerfristig einen Drittel günstiger als andere Wohnungen. Diese Entwicklung wertet die SP Basel-Stadt positiv. Ebenfalls begrüsst sie die erneut geäusserte Absicht der Regierung, Genossenschaften weiter zu fördern, dies im Rahmen der Umsetzung der letztes Jahr angenommen Initiative für ein Recht auf Wohnen.

Schnelle Umsetzung der Wohnschutzinitiative

Trotz der positiven Entwicklung blieben steigende Mieten in Basel-Stadt ein Problem. Damit bei den regen Bautätigkeiten in Basel-Stadt bezahlbarer Wohnraum nicht vernichtet wird, ist eine griffige Umsetzung der Wohnschutzinitiative dringend. Renditesanierungen müssen gestoppt und der Bestand der bezahlbaren Wohnungen erhalten werden. Es braucht eine Kontrolle über die Mietpreisentwicklung nach Sanierungen.

22. Aug 2019