Dienstag, 13. August 2019, 18:00

 

Für Fachkräfte ist klar: Die ersten Lebensjahre sind entscheidend für die spätere Entwicklung. Die Frühe Förderung unterstützt Familie mit ganz kleinen Kindern direkt und wirkt gleichzeitig präventiv. Sie zielt darauf ab, Kindern im Vorschulalter einen guten Lebensstart zu ermöglichen, mögliche Defizite früh zu erkennen und geeignete Fördermassnahmen einzuleiten. Damit spielt die Frühe Förderung eine wichtige Rolle für die Chancengleichheit. 

In der Schweiz hat die Frühe Förderung bisher einen schweren Stand. Das zeigt sich unter anderem daran, dass das Angebot für familienergänzende Bildung und Betreuung in der Schweiz quantitativ und vor allem qualitativ ungenügend ausgebaut ist und die finanzielle Beteiligung der Eltern an den Kosten höher ist als in allen anderen Ländern in Europa. Immerhin hat der Kanton Basel-Stadt mit seinem Angebot eine Vorreiterrolle eingenommen, so zum Beispiel mit der frühen Deutschförderung und mit der Verankerung des Frühbereichs im Legislaturplan. 

Eine im Juni erschienene Studie im Auftrag des Erziehungsdepartements analysiert die Frühe Förderung im Kanton und gibt Empfehlungen für Verbesserungen ab. In der Sachgruppe Bildung diskutieren wir diese Ergebnisse mit Blick auf die täglichen Herausforderungen in den Spielgruppen und mit dem Ziel, das Anliegen der Frühen Förderung – für welches sich die SP seit jeher engagiert – im Kanton Basel-Stadt weiter voranzutreiben.

Link zur Studie: https://www.jfs.bs.ch/nm/2019-analyse-der-fruehen-foerderung-im-kanton-basel-stadt-und-entwicklung-einer-kantonalen-strategie-ed.html

Ort: Büro Miozzari + Co., Vogesenstrasse 142, 4056 Basel